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1986 von den Brüdern Andreas und Thomas Strüngmann gegründet, gehört Hexal heute zu Sandoz. Zum 40. Firmenjubiläum verweist das Unternehmen auf seine deutschen Produktionsstandorte und die Bedeutung von Generika und Biosimilars für die Arzneimittelversorgung. Für Sandoz gibt es viele Gründe zum Feiern in diesem Jahr, doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Das Biosimilar-Geschäft wird global immer stärker umkämpft.

Sandoz erweitert seine Biosimilar-Pipeline mit einer strategischen Kooperation mit dem chinesischen Biotechunternehmen Shanghai Henlius. Die Vereinbarung umfasst bis zu zehn Biosimilars und könnte für Sandoz Zahlungen von bis zu 322 Mio. US-Dollar auslösen.

Lange galten Biosimilars vor allem als Instrument zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Inzwischen entwickeln sie sich für ihre Hersteller zunehmend zum Wachstumstreiber. Das zeigen die aktuellen Halbjahreszahlen von Sandoz und Fresenius.

Die Sandoz AG liefert zum ersten Quartal einen kräftigen Anstieg des Umsatzes, der nur durch Währungseinflüsse nicht ganz so groß erscheint. Doch ein Plus von 18% im Biosimilarsegment ist ein deutliches Signal, dass dieser Bereich überproportional an Bedeutung gewinnt. Wenn da nicht die leidige Erstattungsfrage wäre, das Thema automatische Substitution und die Konkurrenz aus Asien. Noch dazu kommen Indien und China auch räumlich immer näher und bringt Biosimilars ‚made in Asien‘ unter deutscher Niederlassungsflagge in die Kostendebatte ein.

Sandoz steigert den Umsatz und Biosimilar-Anteil deutlich, hebt die Margenprognose an und bleibt auf Wachstumskurs. Neue Produkte stärken das Portfolio – 2025 soll die EBITDA-Marge auf bis zu 22% steigen.

Die Herbstsitzung des Arzneimittelausschusses der EMA brachte die Zulassungsempfehlung für 14 neue Medikamente. Doch wirklich neu davon sind eigentlich nur vier. Die große Mehrheit sind Biosimilars.

Der globale Generika- und Biosimilarhersteller Sandoz eröffnete ein neues Bioassay-Labor in Holzkirchen zur funktionellen Charakterisierung von Biosimilars. In das Early Translational Sciences (ETS) Bioassay-Labor waren 30 Mio. Euro investiert worden.

Das Generika- und Biosimilarunternehmen Sandoz hat an seinem deutschen Standort Holzkirchen Millionen in ein neues Analytik-Labor investiert. Dieses konnte nun nach zweijähriger Bauzeit eröffnet werden.

Die Schweizer Novartis AG hat eine Großinvestition an den Tiroler Standorten Kundl und Schaftenau angekündigt: 500 Mio. Euro sollen dort in den kommenden Jahren in neue Produktionsanlagen für Zellkulturen und Nukleinsäuren investiert werden. Zur Pressekonferenz kam der österreichische Bundeskanzler persönlich.

Sandoz, seit kurzem gänzlich eigenständiger Anbieter von Generika und Biosimilars, hat zwei neue europäische Einrichtungen eröffnet. Insgesamt investierte das Unternehmen 175 Mio. Euro an den Standorten Holzkirchen bei München und Kundl bei Kufstein (Österreich). Gut ein Drittel der Summe stammt aus staatlichen Quellen.